Sommertauglichkeit

Bereits in den letzten Jahrzehnten hat sich ein messbarer Trend hin zu höheren Außentemperaturen abgezeichnet. Eine Erscheinung, die sich angesichts des Klimawandels zukünftig weiter verstärken wird. Nicht zuletzt durch den verstärkt auftretenden Glasbau in der modernen Architektur ist das Sommerverhalten von Gebäuden vor allem im Planungsprozess mit zu berücksichtigen.

In Anbetracht dessen wird es unausweichlich, der Sommertauglichkeit von Räumen mehr Beachtung zu schenken.
Hierzu bietet IfEA eine entsprechende Planungsbegleitung an.

Der Nachweis zur Vermeidung sommerlicher Überwärmung wird von IfEA errechnet und Maßnahmen vorgeschlagen, um eben jene erforderliche Sommertauglichkeit zu erreichen. Die Grundlage des Nachweises  basiert auf der ÖNORM B 8110-3.
Sommertauglich ist ein Raum dann, wenn er während  einer Hitzeperiode nicht zu "überhitzen" droht. Die empfundene Raumtemperatur darf dabei eine bestimmte normative Grenztemperatur, welche in Österreich 27°C am Tag bzw. 25°C in der Nacht beträgt, nicht überschreiten.
 
Einen besonders wichtigen Beitrag zur Sommertauglichkeit leisten Wände und Decken. Massive Wände und Decken sind aufgrund ihrer hohen speicherfähigen Masse in der Lage, während dem Tag große Mengen an Wärme aufzunehmen und diese in der Nacht wieder abzugeben. Dadurch tragen sie zu einem ausgeglichenen Raumklima bei. Die Wärmspeicherfähigkeit ist abhängig von der Masse (Dichte) des Gebäudes und spielt daher eine zentrale Rolle bei der Berechnung.