Wärmebrückensimulation

Wärmebrücken sind Schwachstellen in der Gebäudehülle, bei denen Raumwärme relativ leicht nach außen dringt. Solche Stellen sind Kältezonen im Inneren - oft kommt es zu Kondensat und Schimmelpilzbildung. Die Bedeutung der Erkennung von potenziellen und echten Wärmebrücken im Bauwesen nimmt immer mehr zu.

Wärmebrückensimulation im Neubau
Im Neubau haben Wärmebrücken aufgrund der immer strengeren Anforderungen an die thermische Qualität von Gebäude enormen Einfluss. Beim Passivhausbau ist die Optimierung von Bauteilanschlüssen hinsichtlich Wärmebrücken unverzichtbar, damit das Konzept funktioniert. Und auch bei Niedrigenergiehäusern kann eine detaillierte Wärmebrückenberechnung nicht nur Bauschäden vermeiden, sondern die Energiekennzahl entscheidend verbessern.

Wärmebrückensimulation vor der Sanierung
Auch bei der Sanierung von Altbauten ist die Vermeidung bzw. Optimierung von Wärmebrücken ein wichtiger Bestandteil des Sanierungskonzepts. Nur so können Bauschäden, die bis zur Schimmelbildung führen können - und damit gesundheitliches Gefahrenpotenzial bieten - vermieden werden.
Wir zeigen mit Hilfe der Berechnungssoftware Schwachstellen in Bauteilanschlüssen auf und berechnen Oberflächentemperaturen - und somit das Schimmelrisiko des Bauteils. Der Weg zur Optimierung ist somit ideal aufbereitet.

Im Zuge der Energieausweiserstellung
Wenn Sie bei der Energieausweiserstellung eine detaillierte Berechnung der Wärmebrücken beauftragen, können Sie sicher sein, dass der Heizwärmebedarf ohne pauschale Zuschläge berechnet wird. Diese pauschalen Zuschläge sind meist überhöht - die Einberechnung der Wärmebrücken führt also zu einem exakteren Energieausweis mit besseren Energiekennzahlen.